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lao lao

Die 4000 Inslen (es sind bestimmt nur 3999! Wir haben sie gezählt)  im  Süden von Laos haben wir nach einigen erholsamen Tagen wieder verlassen. Wie es der Zufall wollte fuhren wir in einem pinkigen "Honeymoon-Schlafbus" mit Doppelbetten nach Norden in die Hauptstadt Vientiane. Über die Stadt gibt es nicht viel zu berichten, nur dass sie wohl eine der verschlafensten Hauptstädten der Welt ist. Bald zogen wir weiter nach Vang Vieng. Wir wurden überrascht von einer gewaltigen Berglandschaft und einem klaren Mekong. Die Stadt ist ursprünglich bekannt für tubing im Mekong, wir haben jedoch niemanden gesehen. Über eine ringkeli-rängkeli Strasse fuhren wir über geschätzte 7 Berge nach Luang Prabang zu den 7 Zwergen. Die Stadt hat es uns angetan. Sie punktet mit einem wunderbaren Flair, super feinen pain aux chocolat, herzlichen Einheimischen und vielen Aktivitäten. Auf einer Fahrradtour wurden wir einmal mehr von einer einheimischen Familie eingeladen und genossen den Nachmittag mit ihnen. Ein weiteres Highlight der Stadt war der Besuch einer der schönsten Wasserfälle die wir gesehen haben. Zusammen mit zwei französischen Spassvögeln und Ravi, einem in London wohnhaften Inder welcher das perfekte Bollywoodkopfschütteln beherscht, hatten wir eine super Zeit im und am Wasser. Wir verstanden uns so gut, dass wir den Rest des Tages zusammen verbrachten. Für den Sonnenuntergang auf dem Phou Si schloss sich der etwas zu gross geratene Michael aus Korea an. Für ihn waren die vielen riesigen Stufen, die es für den Sonnenuntergang zu erklimmen galt, dementsprechend kein Problem. Abendessen gabes, wie bis jetzt alle drei Abende, an einem Stand bei welchem man sich einen Teller füllen kann für 1.25 SFr. Den schönen Tag liesen wir bei einem Whiskey mit interessanten, witzigen und tiefgründigen Gesprächen ausklingen. 

31.3.14 17:07, kommentieren

Busgeschichten

Wir verliessen das schöne Land Kambodscha in Richtung Norden nach Laos. Eine generelle Info: Wir berichten oft von abenteuerlichen Busfahrten. Damit wollen wir uns nicht beklagen. Es ist eher, dass sie so extrem anders ablaufen als Zuhause. Darum folgt gleich eine Minivan-Geschichte :-) Wir sassen so im Minivan, zu viert in der Reihe, schwitzten ein bisschen vor uns hin, hörten Musik und schauten aus dem Fenster. Da sahen wir zwei vermeindlich kleine Lastwagen, überbeladen mit Matratzen, die sich dann als kleine Mopets heraus stellten. Unglaublich was und in welchen Mengen die Leute hier alles auf ihren Mopets transportieren! Zurück zum Schweiss. Nach vier Stunden Fahrt mussten wir den Bus wechseln. Beim Aussteigen musste Elena feststellen, dass die neuen roten Hosen der Sitznachbarin vor lauter Schweiss auf Elenas graue Hosen abfärbten. Nun ziert ein rosa Fleck ihr Bein :-) Der nächste Minivan war das Highlight des Tages. 1. Uns wurde ein Bus versprochen, es kam ein Minivan. 2. Alles Gepäck wurde aufs Dach gebunden. 3. Am Boden stapelten sich Reissäcke und Getränkekisten. 4. 23 Menschen teilten 12 Sitzplätze. 5. Der eine Franzose konnte nur noch durchs Fenster in den Kofferraum einsteigen, sonst gab es keinen Platz mehr. 6. Alle haben die Situation mit Humor genommen. Die Überquerung der Grenze verlief gut. Laos here we come :-) Liebste Grüsse aus unserem pinkigen honeymoon Bungalow auf der Insel Don Det.

1 Kommentar 20.3.14 04:39, kommentieren

Benjamin Blümchen, töröö

Eigendlich sollten wir laut unserem provisorischen Plan bereits in Laos sein. Trotzdem beschlossen wir einen Abstecher nach Sen Monorom, in den Osten Kambodschas zu machen, um dort das Mondulkiri Project zu besuchen. Wir versuchen das Projekt einmal kurz und bündig zu beschreiben, im Tagebuch wurden es vier Seiten... Das Projekt schützt ein Gebiet, welches vom Abholzen bedroht ist, untestützt lokale Stämme und bietet Elefanten eine artgerechte Haltung. Das Projekt wurde erst im Oktober 2013 aufgezogen. Momentan leben zwei Elefantendamen dort. Wir haben so viel interssantes über die Elefanten erfahren, doch das alles zu erzählen wäre zu viel. Auf der Tour waren Sabrina, Alex und wir beide. Am Vormitag haben wir uns auf die Suche nach den Elefanten gemacht. Schon bald stand Sopia (die eine Elefantendame) in ihre vollen Grösse vor uns. Ihre Schwester Sopi kam durch das Dickicht angetrottet. Beide waren total auf die Bananen fixiert, die Alex getragen hat. Der Sack mit Bananen war schon bald in Elefantenbesitz. Der Mahout (der Elefantenwächter) konnte den Sack mit den Bananen wieder zurückerobern, somit konnten wir die einzelnen Bananen verfüttern. Diese erste Begegnung war wunderschön aber auch respeckteinflössend. Nach dem Mittagessen und einem Nickerchen, liefen wir zu einem Wasserfall. Dort bildete sich ein Waserbecken, in welchem der Mahout und wir Sopi wuschen. Der Nervenkitzel bei der ganzen Sache war, dass man den Rüssel unter Wasser nicht sah und dieser hin und wieder prustend auftauchte oder nach essbarem suchte. An den Augen und ihrer Kopfhaltung konnte man sehen, wie sehr sie das Bad genoss. Übernachtet haben wir in Hängematten auf der Terasse einer "Lodge", mitten im Jungel. Trotz der kühlen Nacht, schliefen wir super, begleitet vom Vollmond und vielen Geräuschen. Am nächsten Tag machten wir einen Jungeltrekking, der sich als viel ansträngender herausstellte, als wir gedacht hatten. Unser Guide lernte uns viel über die Pflanzen und Tiere, die den Jungel bewohnen. Die wunderschöne Tour führte uns auf Berge hinauf und hinunter, vorbei an Wasserfällen und Höhlen. Unser Mittagessen hat unser Guide in einem Stück Bambus über dem Feuer zubereitet. Geendet hat unsere Tour im Bergdorf, in dem unser Guide mit seiner Familie lebt. Von den Dorfkindern wurden wir neugierig begutachtet. Wir erlebten zwei wunderbare Tage! In einem vollgestopften Minibus gings am nächsten Tag zurück an den Mekong in das Städtchen Kratie. Hier konnten wir am späten Nachmittag vom Boot aus die seltenen Irrawaddy Delfine beobachten. Jetzt geniessen wir den letzten Abend in Kambodscha, bevor es Morgen nach Laos weiter geht.

1 Kommentar 18.3.14 15:20, kommentieren

Fischliversänkis am Mekong

Wir haben soeben unser Nachtessen und eine Runde "Fischliversänkis" beendet. Nach einem totalen "Relax-Tag" gestern sind wir heute eine kurze Etape weiter gefahren nach Kampong Cham. Wir haben uns ein kleines Zimmer in einem Guest House direkt am Mekong ausgesucht. Die Aussicht auf den riesig breiten Strom ist beeindruckend, das Zimmer, naja... Am Mittag ist es hier jeweils sehr heiss. Da gibt es keine andere Möglichkeit als eine Siesta zu machen, die gerne mal 3-4 Stunden einnimmt. Man muss dazu sagen, wir sind heute ganz schön früh aufgestanden, geben aber zu, dass wir auch sehr gerne schlafen. Nach der Siesta haben wir den spielenden Kindern zugeschaut. Diese haben mit alten, angemalten Autoreifen gespielt. Allgemein ist es sehr unterhaltsam die Kinder zu beobachten, zum Beispiel wenn kleine Knöpfe auf viel zu grossen Fahrrädern unterwegs sind. Wir grüssen euch und widmen uns bald wieder unserem Schönheitsschlaf ;-)

13.3.14 15:15, kommentieren

Siem Reap

Um von Phnom Penh nach Siem Reap zu gelangen, mussten wir eine weitere abenteuerliche Busfahrt bewältigen und das während einer Cola-Bananen-Reis-Sojasauce-Diät... Während den den 9,5 Stunden mit Umwegen, 1000enden Schlaglöchern, vielen Stops, um noch mehr Menschen aufzuladen ( Platz gabs nur noch am Boden), konnte Elena erstaunlicherweise schlafen. Die Busfahrt war sehr eindrücklich. Man sah viel vom Alltag der Einheimischen. Die Ankunft in Siem Reap war wortwörtlich scheisse. Nach dem Anna sich erholt hatte, musste nun auch Elena gegen Durchfall und Fieber kämpfen. Am nächsten Tag war Erholung angesagt. Am Abend besuchte Anna "BeatoCello". Der schweizer Kinderarzt Beat Richner hat in Kambodscha mehrere Spitäler aufgebaut in welchen Kinder dank Spenden gratis behandelt werden. Zwischen den einzelnen Cello Stücken erzählte er von seiner Arbeit und der momentanen Situation in Kambodscha. Der Abend war zutiefst beeindruckend!!! Am 14.3 spielt er in St. Gallen, am 15.3. in Bern und am 16.3. in Zürich und sammelt Spenden für die Kinder. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt ein Konzert besuchen oder eine Spende machen. Am nächsten Tag war Tag 1 der Besichtigung der Tempelanlagen von Ankor angesagt. Wir beschlossen uns sehr früh zu gehen und waren bei den ersten Tempeln die einzigen Touristen. Jeder einzelne Tempel ist einzigartig und sehr imposant. Neben verschiedenen Tempeln besuchtenwr auch eine Schmetterlingsaufzucht. Wir sahen wunderschöne Schmetterlinge in allen möglichen Farben und Formen. Was unser Schmetterlings-Guide alles wusste und die Leidenschaft für diese Wesen war bewundernswert. Am nächsten Tag war wieder Erholung angesagt, da Elenas Bauch wieder streickte (oder eben nicht). Am Nachmittag lernten wir zwei Schweizer kennen. Es ist schön sich mit jemandem zu unterhalten, die wissen was es heisst Röschti und Schoggi zu vermissen. Wir genossen unsere stundenlange Unterhaltung und das anschliessende Essen auf dem Night Market. Heute war Part 2 von Angkor angesagt. Wer sich denkt, warum brauchen die 2 Tage - die Anlage ist über 200 km2 gross und hat über 1000 Tempel. An diesem Tag haben wir die bekanntesten besichtigt. Einmal mehr waren wir von der Archidektur überwältigt und von Mittagshitze "voll uf de Schnure". Jetzt geniessen wir die Lounge mit Reggae vom Feinsten :-)

11.3.14 12:24, kommentieren

Phnom Penh

Die Insel Koh Ta Kiev, mit dem Boot eine Stunde von Sihanoukville entfernt, hat uns sehr gut getan. Wir genossen es wiedermal weg von den Motorrädern und Autos zu sein und konnten die Seele baumeln lassen. Übernachten konnte man in Hängematten, Zelten oder Bungalows. Wir machten es uns in einem Zelt direkt an einer kleinen Bucht gemütlich. Um zu der Base des Camps zu gelangen mussten wir 10 min über Felse, Strände, durch Wasser und Dickicht. Zwei Tage später verliessen wir die Insel und machten uns auf den Weg in die Hauptstadt Phnom Penh. Von da an waren wir mit Tanja unterwegs. Spontan meldeten wir uns für den nächsten Tag für einen Khmer-Kochkurs an. Der Kurs startete mit einem Besuch auf einem lokalen Markt, auf dem wir die Vielfalt der asiatischen Früchte und Gemüse kennen lernten und unsere Zutaten einkauften. Nach den drei selbstgekochten Gängen waren wir so voll, dass wir das Dessert mitnehmen mussten. Der Kurs war sehr spannend aber auch ansträngend ( viele Gewürze mörsern). Da der Kochkurs früher als eingerechnet fertig war, beschlossen wir die Killing Fields zu besichtigen. Sie liegen ausserhalb von Phnom Penh. Um dorthin zu gelangen muss man mit einer abenteurlichen Fahrt rechnen ( extrem viel Staub der unasphaltierten Strasse, viel Verkehr und Schlaglöcher). Die Audio-Tour war eindrücklich und berührte uns sehr. Sie erzählte vom Krieg der Roten Khmer und der schlimmen Volterung und Abschlachtung von einem Viertel der Landesbevölkerung. Das Paradoxe war, dass an dem Ort, an welchem so viele Menschen getötet wurden heute Blumen wachsen, Schmetterlinge umherfliegen und Vögel zwitschern. Welch eine Überraschung am Abend: wir trafen unsere erste TukTuk-Fahrerin! Von etwa 3000 Fahrern ist sie eine von drei Frauen. Sie heisst Sky, ist richtig crazy, hat ein wahnsinns Lachen und uns drei auf ein Bier eingeladen. Mit ihr zu lachen, zu plauden und über ihr Heimatland zu reden war sehr toll. Tanja verliess am Morgen früh die Stadt, mit dem Ziel Laos. Wir besuchten das National Museum. Bereits das Gebäude und der Innenhof waren sehr schön. Beim Fotografieren im Innenhof lernten wir Elisabeth und Robert kennen, ein Paar aus Malaysia. Sie hatten für den Tag einen Fahrer gemietet und luden uns ein mit ihnen die Stadt zu erkunden. Der Tag wurde zu einem klischeehaften "Asien-Tourist" Tag. Wir wurden in ein nobles Restaurant eingeladen, besuchten nur "happy Things", wurden immer wieder gebeten mit einem Lachen vor die Kamera zu stehen und wunderten uns weshalb sie so viele Fotos von ALLEM machten. Alles in allem war es ein anstrengender aber erlebnisreicher Tag. Das Abendessen genossen wir beide im Restaurant Friends, welches benachteiligte Kinde und Familien in Kambodscha unterstützt. Am heutigen Morgen war shopping angesagt. Im Central Market fanden wir alles, was wir suchten. Am meisten Spass hat das Handeln gemacht. Es ist schön wie man mit den Leuten spassen und lachen kann. Anschliessend besuchten wir den Königspalast. Dieser ist eine riesige Anlage mit vielen Gebäuden, Gärten und Statuen. Am Schluss erwischten wir einen Affen, welcher sich an den Opfergaben bediente :-)

6.3.14 17:02, kommentieren

Entlang der Küste Kambodschas

Nun sind wir ein Land weiter. Die Überquerung der Grenze verlief erstaundlicherweise reibungslos ( nur 2h später angekommen:-) Unsere erste Destianation war Kep, ein kleiner Ort am Meer. In Kep sahen wir die ersten freilebenden Affen, eine giftgrüne Schlange, genossen die wunderbar zubereiteten Crevetten und die Wanderung durch den kleinen Nationalpark. Eindrücklich waren die vielen Ruinen von Häusern vom Krieg. Unseren nächsten Halt machten wir in Kampot. Das Städtchen liegt direkt an einem Fluss. Zu sehen gabs nicht viel. Das Highlight war der Besuch einer Schule für traditionelle Khmer-Musik. In den Tänzen und der Musik erkannte man Geschichten des Landes. Jetzt relaxen wir am Otres Beach in der Nähe von Sihanoukville. Der weisse Strand und die Farbe des Meeres sind wunderschön. Da wir beidemomentan nicht top fit sind kommt uns der gemütliche Flair sehr entgegen, auch wenn es supadupa touristisch ist hier. :-) Für die nächsten Tage planen wir einen Ausflug auf die Robinson Crusoe Insel Ko Ta Kiev. Wir schicken euch liebe Grüsse aus der Wärme (heiss ist es dank dem starken Wind nicht)

2 Kommentare 28.2.14 15:08, kommentieren

Südsüdsüdvietnam ;-)

Huiiii, wir haben schon lange nicht mehr geschriben. Nach zwei Tagen in Saigon haben wir die Stadt wieder verlassen. Kurz vor der Abreise wurden unsere 1. Hilfkenntnisse auf Probe getellt, da ein Herr einen Kreislaufkolaps hatte und die Einheimischen ihn mit Müh und not aufrecht halten wollten. Unsere nächste Destination war ein "Homestay" in der Nähe von Can Tho im Meckong-Delta. Wir schliefen in einem Bungalow, direkt an einem Flussarm des Meckongs. Nachts wurden wir von schwatzenden Geckos geweckt. Wir können jetzt Geckokanisch ;-D Die Landschaft im Delta ist wunderschön und auch die Menschen hier sind sehr hilfsbereit und freundlich. Bei einer Velotour wurden wir von einer Familie ( keine Englischkenntnisse) zu Tee und einheimischen Süssigkeiten eingeladen. Am Tag darauf besuchten wir früh Morgens einen Floatingmarket (ca. 400-500 Boote. Was sie verkauften wurde an einem Masten aufgehängt) und weitere interessante Orte. Nach einem feinen Lunch reisten wir mit einem deutschen Paar weiter auf die Insel Phu Quoc. Dort genossen wir für zwei Tage das Inselfeeling. Wir geniessen das Umherziehen und sind froh dass es uns gut geht und wir gesund sind, abgesehen von Elena's Seekrankheit. In wenigen Stunden überqueren wir die Grenze zu Kambodscha, wenn alles klapt...

1 Kommentar 24.2.14 06:47, kommentieren

Saigon, Vietnam

Nach dem Bergdorf Da Lat ging es weiter nach Mui Ne. Dies ist eigendlich ein veschlafenes Fischerdörfchen, doch ausserhalb wimmelt es dem Strand entlang von Resorts. Es ist das Paradies für Kitesurfer und für die Russen. Am Abend haben wir auf unsere gesicherten Studienplätze angestossen in einem genialen Club mit Betten am Meer und mit Mojitos. Im Club lernten wir den besten Kitesurfer Vietnams kennen und seinen schweizer Kollegen. Es ist immer spannend mit anderen Travelers im Austausch zu sein. Zur Zeit sind wir in Saigon (heute auch Ho Chi Minh City genannt). Diese riesige Stadt ist sehr lebendig und westlich angehaucht. Das Überqueren einer Strasse beim Feierabendverkehr ist eine echte Herausforderung. Mit unseren Zimmergenossen (3 Japaner und 1 Holländer) sind wir heute etwas trinken gegangen. Die Japaner haben uns auf einen getrockneten Tintenfisch eingeladen (eine Spetzialität ihres Landes). Auf dem Nachhauseweg machten wir einen stop-over beim Coiffeure inklusive Haarwaschen unter Sternenhimmel und Massage. Kösstlich amüsierten wir uns über unseren japanischen Kollegen, der sich leider nicht genügend mit der Coiffeuse verständigen konnte... Morgen besichtigen wir die Tunnelsysteme aus dem Vietnamkrieg und ziehen voraussichtlich am Abend weiter ins Mekong-Delta.

18.2.14 18:51, kommentieren

Eine Nacht im Schlafbus

Wir wissen, wir bloggen im Moment sehr viel, aber es gibt auch soooooo viel zu erzählen ;-). Ah und Fotos gibt es hier leider keine. Im Vergleich zu unserem letzten Schlafbus in China ist dieser hier der pure Luxus! Es hat Sitzpolster (sogar bequeme), die Sitzlehne ist verstellbar, die Beine kann man sogar einigermassen strecken und hier riecht es weniger nach Fussschweiss. (Wir fahren von Hoi An nach Nah Trang (Zentralvietnam in Richtung Südvietnam, planmässig 13h Fahrt). Noch ein paar Worte zum Fahrstile: kurz Hupen = Achtung, pass auf. Die meisten Buschaufeure praktizieren aber das lange oder mehrfache Hupen = Geh zur Seite ich komme und denk nicht daran mein Tempo zu reduzieren. Wohl bemerkt, das Tempo im Dorf beträgt nach meinen Schätzungen trotz Verkehr etwa 100 km/h ausserhalb ist es beträchtlich höher. Scooter, Lastwagen und natürlich auch die PW's werden überholt, zulangsam. Anfügen muss ich noch: Neben unserem Gepäck wurden noch 2 Motorbikes eingeladen.. Und, wir sind mit 2,5h Verspätung abgefahren und in Nah Trang mit nur 30 min Verspätung angekommen. Zu den 2,5h Verspätung kommt noch eine 20 min Pause dazu. Die Polizei durchsuchte unseren Bus und stellte fest, dass viel zu viele Passagiere mitfahren (die Vietnamesen lagen einmal mehr einfach auf dem Boden). Nach 20 min tauchten unsere Chaufeure zum Glück wieder auf und die Reise wurde ohne Veränderung fortgesetzt ( da floss wohl einiges an Schmiergeld). Unterdessen sind wir bereits in Da Lat. Nah Trang hat uns gar nicht gefallen und so sind wir gestern nach wenigen Stunden in der Stadt mit dem Bus weiter, hinauf ins Gebirge.

14.2.14 12:57, kommentieren