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Phnom Penh

Die Insel Koh Ta Kiev, mit dem Boot eine Stunde von Sihanoukville entfernt, hat uns sehr gut getan. Wir genossen es wiedermal weg von den Motorrädern und Autos zu sein und konnten die Seele baumeln lassen. Übernachten konnte man in Hängematten, Zelten oder Bungalows. Wir machten es uns in einem Zelt direkt an einer kleinen Bucht gemütlich. Um zu der Base des Camps zu gelangen mussten wir 10 min über Felse, Strände, durch Wasser und Dickicht. Zwei Tage später verliessen wir die Insel und machten uns auf den Weg in die Hauptstadt Phnom Penh. Von da an waren wir mit Tanja unterwegs. Spontan meldeten wir uns für den nächsten Tag für einen Khmer-Kochkurs an. Der Kurs startete mit einem Besuch auf einem lokalen Markt, auf dem wir die Vielfalt der asiatischen Früchte und Gemüse kennen lernten und unsere Zutaten einkauften. Nach den drei selbstgekochten Gängen waren wir so voll, dass wir das Dessert mitnehmen mussten. Der Kurs war sehr spannend aber auch ansträngend ( viele Gewürze mörsern). Da der Kochkurs früher als eingerechnet fertig war, beschlossen wir die Killing Fields zu besichtigen. Sie liegen ausserhalb von Phnom Penh. Um dorthin zu gelangen muss man mit einer abenteurlichen Fahrt rechnen ( extrem viel Staub der unasphaltierten Strasse, viel Verkehr und Schlaglöcher). Die Audio-Tour war eindrücklich und berührte uns sehr. Sie erzählte vom Krieg der Roten Khmer und der schlimmen Volterung und Abschlachtung von einem Viertel der Landesbevölkerung. Das Paradoxe war, dass an dem Ort, an welchem so viele Menschen getötet wurden heute Blumen wachsen, Schmetterlinge umherfliegen und Vögel zwitschern. Welch eine Überraschung am Abend: wir trafen unsere erste TukTuk-Fahrerin! Von etwa 3000 Fahrern ist sie eine von drei Frauen. Sie heisst Sky, ist richtig crazy, hat ein wahnsinns Lachen und uns drei auf ein Bier eingeladen. Mit ihr zu lachen, zu plauden und über ihr Heimatland zu reden war sehr toll. Tanja verliess am Morgen früh die Stadt, mit dem Ziel Laos. Wir besuchten das National Museum. Bereits das Gebäude und der Innenhof waren sehr schön. Beim Fotografieren im Innenhof lernten wir Elisabeth und Robert kennen, ein Paar aus Malaysia. Sie hatten für den Tag einen Fahrer gemietet und luden uns ein mit ihnen die Stadt zu erkunden. Der Tag wurde zu einem klischeehaften "Asien-Tourist" Tag. Wir wurden in ein nobles Restaurant eingeladen, besuchten nur "happy Things", wurden immer wieder gebeten mit einem Lachen vor die Kamera zu stehen und wunderten uns weshalb sie so viele Fotos von ALLEM machten. Alles in allem war es ein anstrengender aber erlebnisreicher Tag. Das Abendessen genossen wir beide im Restaurant Friends, welches benachteiligte Kinde und Familien in Kambodscha unterstützt. Am heutigen Morgen war shopping angesagt. Im Central Market fanden wir alles, was wir suchten. Am meisten Spass hat das Handeln gemacht. Es ist schön wie man mit den Leuten spassen und lachen kann. Anschliessend besuchten wir den Königspalast. Dieser ist eine riesige Anlage mit vielen Gebäuden, Gärten und Statuen. Am Schluss erwischten wir einen Affen, welcher sich an den Opfergaben bediente :-)

6.3.14 17:02

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